Um was es geht. Das ist kurz gesagt: Es geht um alles, was wichtig ist im Leben. MCS beschreibt unser Leben heute mit einer Parabel aus einer Zeit, die längst vergangen ist. Es geht um das Überleben eines Volkes, um das Zusammensein mit der teilweise feindseligen, um das Achten der Natur, um das Leben mit den Ahnen, um Kultur, und Bräuche, um Rituale. Man darf es eine Dystopie nennen. Und mal ehrlich: Fröhlich ist das nicht.

 

Die Protagonisten Zuerst Arrom, ein junger Krieger, später ein Hordenführer der Kanis und Ziehvater eines Außenseiters. Dieser Außenseiter Esom wird als Baby vom Volk der Arbel entführt, wächst dann bei Arrom und seiner Gefährtin auf. Dazu gesellen sich: Häuptlinge, Könige, Tyrannen, wilde Tiere, Schamanen, Massai, Buschmänner und Albinos. Hintergrund: Der ständige Konflikt der Arbeln mit den Kanis um dieselben Ressourcen – und das alles im Einklang mit und abhängig von Vater Mond und Mutter Sonne.

 

Die Machart Eingängig. Das Buch zieht einen mit, das lässt sich gar nicht verschweigen. Es dauert ein paar Seiten, bis man sich an den teils sehr direkten, dann wieder sehr lyrischen Schreibstil von MCS gewöhnt hat. Wenn man aber einmal eingestiegen ist in diese wunderbare, absonderliche, gleichwohl sehr durchdachte Welt, will man auch wissen, wie es weitergeht. Und Achtung: Past Fiction ist nichts für zarte Seelen.

 

Ist das realistisch? Ja, wenn man den Mut hat, die Parallelen für Welt im 21. Jahrhundert zu ziehen.

 

Warum Sie das Buch lesen sollten. Weil es für Liebhaber von Dystopien, die in der Vergangenheit spielen, ein wunderbarer Spaziergang durch eine vollkommen andere Welt ist.

 

 

Michael Lohmann - Lektorat

https://www.worttaten.de/buch-mcs-past-fiction/

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